EPT Warschau oder “Die Geschichte von 11 Deutschen”

Heute morgen verkündeten wir noch groß, dass es elf deutsche Pokerspieler in den Tag 2 geschafft haben. Nun allerdings müssen wir uns da ein wenig revidieren. Denn unter den angeblich elf Deutschen, sind zwei dabei, die irgendwie gar keine Deutschen sind. So haben wir da den Franzosen Julien Boue. Der wird zwar im Turnier als Deutscher geführt, ist es aber gar nicht. Der Herr lebt zwar hier in Deutschland, hat aber weder einen deutschen Pass, noch ist er der deutschen Sprache mächtig. Als zweites haben wir da noch Ilja Smid, ein PokerStars-Qualifikant. Lebt seit zweieinhalb Jahren in Deutschland und ist genauso wie Julien Boue der deutschen Sprache nicht mächtig. Was für ein Pass er besitzt, konnten wir bisher leider noch nicht erfahren. Fest steht, dass er ursprünglich aus Russland kommt. Aber nach eigenen Angaben fühlt er sich als Deutscher.

Seit 14.00 Uhr ist der Tag 2 im vollen Gange und für einen von den verbleibenden neun deutschen Spielern ist das Turnier schon beendet. Kai Leurer, der mit 8.600 Chips ziemlich shortstacked in den Tag ging, hatte es erwischt. Zwar konnte der 28-Jährige zwischenzeitlich verdoppeln, musste sich dann aber später doch geschlagen geben und war sichtlich geknickt. “Ich bin schon ein wenig enttäuscht, denn nach dem Double-up sah alles so gut aus“, so Leurer. So bald der Tag vorbei ist, werden wir näheres berichten.

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Datum: Donnerstag, 13. März 2008 21:05
Themengebiet: NewsDiesen Artikel kommentieren

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