Pokerturniere um Geld in der Schweiz weiterhin erlaubt
Die Schweizer haben nicht die Probleme mit dem Glücksspielstaatsvertrag und dürfen unabhängig davon, weil gar nicht betroffen, auch weiterhin Turniere um Geld veranstalten. Hört, hört und das außerhalb von Casinos. Dieses entschied jetzt ein Schweizer Bundesverwaltungsgericht und in dem Zwischenentscheid gibt es nur eine Voraussetzung: In den jeweiligen Kanton, in dem das Turnier ausgetragen werden soll, muss Geschicklichkeitsspiele ausdrücklich erlaubt sein. Im Dezember vergangenen Jahres entschied die Schweizer Spielbankenkommission auf Antrag von etlichen Pokerspielern, dass Texas-Hold’em-Turniere nicht als Glücksspiel, sondern als Geschicklichkeitsspiel anzusehen ist. Der Casionoverband und einige Spielbanken selber haben dagegen eine Beschwerde eingereicht und sind nun in der vergangenen Woche damit abgeblitzt, jedoch ist das erstmal ein vorläufiger Bescheid. Heißt: Entscheidet sich das Bundesverwaltungsgericht um, ist es schon wieder vorbei mit den Turnieren.
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